Zeckenbiss? Kein Problem!
Gleich vorweg: Nicht jede Zecke überträgt die gefährlichen Krankheiten Borreliose oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Es ist also keine Panik angesagt. Man sollte dennoch vorsichtig sein!
Gefährdete und nicht gefährdete Regionen
Auch dieses Jahr hat das Robert-Koch-Institut (RKI) unsere Region als „nicht gefährdet“ eingestuft – eine FSME-Trägerzecke zu erwischen ist also nicht allzu wahrscheinlich.
Vereinzelte Fälle sind aber in unweiter Nachbarschaft durchaus vorgekommen. Das FSME-Gebiet fängt ab Hochheim an und geht weiter in Richtung Süddeutschland. Wer also unseren MTK-Raum hier etwa für eine Reise verlässt, läuft Gefahr, sich in der Natur zu infizieren.
Das RKI empfiehlt hier eine FSME-Impfung.
Bei Borreliose schnell handeln
Borreliose wird auch in unseren Regionen übertragen. Bei einer Infektion sollte man schnell handeln und ggf. ärztlichen Rat hinzuziehen, ob eine Antibiotikum-Therapie sinnvoll erscheint, und um den Verlauf zu kontrollieren.
In Deutschland wurden beispielsweise im Jahr 2025 insgesamt ca. 690 FSME-Fälle registriert. Bei Borreliose sind es jährlich 60.000–100.000 Erkrankungen deutschlandweit. Hier gab es einen deutlichen Anstieg in Bayern, Berlin und Sachsen. Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher. In Hessen wurden bereits 13.000 Fälle in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 verzeichnet.
Bestimmte Blutwerte (der sogenannte Borrelien-Titer) sollten hier nach Vorgaben regelmäßig überprüft werden.
Was kann ich nun für Sie tun?
Zusammen mit einem kooperierenden Labor, bin ich in der Lage, nach fachmännischer Entfernung und Einsendung der Zecke, das Spinnentierchen daraufhin überprüfen zu lassen, ob es Träger von Borrelien- oder FSME-Erregern ist. Binnen einer Woche habe wir das Ergebnis und somit Klarheit, ob hier weitergehend gehandelt werden muss oder ob wir aufatmen können.
Die sogenannte Wanderröte – „Erytema migrans“ – kann sich nicht als verlässliches Zeichen einer Infektion für Borrelien durchsetzen, denn oftmals entsteht sie gar nicht. Bei FSME sind die ersten Anzeichen alltägliche Beschwerden, die oft nicht ernst genommen werden. Daher ist hier schnelles Handeln gefragt!
Weitere übertragbare Erkrankungen lassen sich ebenfalls direkt über die eingesandte Zecke nachweisen.
Die Kosten
Ich berechne Ihnen lediglich die Untersuchung und eine Versorgung einer kleinen Wunde, das Labor berechnet für die Untersuchung (Borrelien und FSME-Erreger) ca. EUR 80. Mit ca. EUR 110 haben Sie somit schon nach ein paar Tagen Klarheit.
Gerne bin ich Ihnen behilflich. Sprechen Sie mich an.
Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter www.zecken.de.
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