Starkes ISG, starke Leistung – Tipps für Sportler

Das Iliosakralgelenk (ISG) verbindet Kreuzbein und Becken und ist zentral für die Stabilität Ihres Bewegungsapparats. Beim Sport wird es stark beansprucht – bei jedem Sprint, Sprung und jeder Drehbewegung. Eine Blockade beeinträchtigt Ihre Leistung und erhöht das Verletzungsrisiko.

Wie kann Sport eine ISG-Blockade verursachen?

Plötzliche, explosive Bewegungen wie schnelle Richtungswechsel, harte Landungen oder Drehbewegungen belasten das Gelenk extrem. Muskuläre Ungleichgewichte – verkürzte Hüftbeuger bei schwacher Gesäß- und Rumpfmuskulatur – führen zu einseitiger Belastung. Auch monotones Training ohne Ausgleich oder falsches Krafttraining sind Risikofaktoren.

Welche Sportarten sind besonders risikoreich?

Fußball, Handball, Leichtathletik, Kampfsport, Golf und Tennis belasten das ISG besonders stark. Aber auch Radfahren und Rudern können durch die dauerhafte Beckenfixierung problematisch werden.

Woran erkennen Sie ISG-Probleme beim Sport?

Ihre Leistung lässt nach, explosive Bewegungen fallen schwer. Typisch sind Schmerzen im Gesäß, Oberschenkel oder Knie, oft erst nach dem Training. Der Schiefstand im Becken belastet Knie, Sprunggelenke und Wirbelsäule falsch.

Wie schützen Sie Ihr ISG?

Kräftigen Sie Ihre Rumpf- und Gesäßmuskulatur durch Planks, Brücken und ähnliche Übungen. Dehnen Sie regelmäßig Hüftbeuger und hintere Oberschenkelmuskulatur. Mobilisationsübungen wie Katzenbuckel halten das Gelenk geschmeidig. Achten Sie auf richtige Technik und vermeiden Sie einseitige Belastungen.

Wann zum Therapeuten?

Bei anhaltenden Problemen helfen Physiotherapie, Osteopathie oder Chiropraktik mit gezielten Übungsprogrammen.

Fazit

Mit ausgewogenem Training, guter Technik und regelmäßigem Ausgleich bleiben Sie beschwerdefrei. Bei Problemen führt die richtige Behandlung schnell zurück zur gewohnten Form!

Weitere Infos in meinem Artikel „ISG-Blockade – Was Patienten wissen sollten”